Zwei Models präsentieren luxuriöse Texturen, darunter ein voluminöser dunkler Strukturmantel über einem goldenen Metallic-Blazer und ein schimmerndes Cape mit Goldmuster.

Akris Fall 2026
Albert Kriemler x Olga de Amaral


«Ich denke nicht in Worten; ich denke in Berührungen und Textur», sagt Albert Kriemler. «Stoffe sind meine Sprache. Und so sind sie es auch für Olga de Amaral.» Für Akris Fall 2026 liess sich Kriemler von der Textilkünstlerin Olga de Amaral inspirieren. In ihren Händen entstehen aus einfachen Materialen – Wolle, Leinen, Rosshaar – gewebte, gewobene, leuchtende Skulpturen.

Ein blondes Model trägt eine kurze tabakbraune Wolljacke mit großen schwarzen Knöpfen über einem dicken dunklen Rollkragenpullover.

Die Kollektion ist ein Spiel aus Farbe und Textur: schimmernder, fragmentierter Jacquard; geschichtete Strickstrukturen; und geschmeidiges, zugleich leichtes Leder, das Glanz, Tiefe, und Handwerk einfing. Eine Erinnerung daran, dass taktile Erfahrung elementar ist – die Sinne anregt, Erinnerungen weckt, Präsenz spürbar macht. So, wie Kleidung es auf der Haut vermag.

A detailed shot focuses on a gold sequined fringe skirt paired with metallic stiletto sandals featuring a large decorative bow.
Ein Model läuft in einem dunklen Blazer über einem fließenden Kleid mit rot-schwarzem Farbverlauf vor einem schimmernden goldenen Perlenvorhang.
Eine lebendige Nahaufnahme von Wollgewändern in kräftigen Rot- und Magentatönen, die klare Schnitte und satte monochrome Texturen zeigen.
Ein Model trägt ein raffiniertes schwarzes ärmelloses Abendkleid mit bodenlangen vertikalen Fransen und einem markanten asymmetrischen Goldeinsatz.
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Eine Hommage an Olga de Amaral in der Akris FW26-Kollektion in Paris, geprägt von einem Dialog zwischen tiefem Schwarz, Burgunderrot und Goldakzenten.

Runway

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Ein Model steht in einem burgunderroten Kleid mit lasergeschnittener 3D-Textur, flankiert von Models in metallisch-goldenen und schwarzen strukturierten Gewändern.
Ein Model steht in einem burgunderroten Kleid mit lasergeschnittener 3D-Textur, flankiert von Models in metallisch-goldenen und schwarzen strukturierten Gewändern.
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Eine strukturierte smaragdgrüne Handtasche mit Henkel, die eine markante Weboptik und einen klaren, geometrischen Verschluss aufweist.
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Ein nostalgisches Schwarz-Weiß-Porträt der Künstlerin Olga de Amaral an ihrem Webstuhl, das einen Moment kreativer Reflexion inmitten gewebter Texturen einfängt.

Eine Frau, die Grenzen verschiebt

Olga de Amaral (geb. 1932) lebt und arbeitet in Bogotá. Seit mehr als sechs Jahrzehnten erweitert sie das Textile in die Sphären von Skulptur, Malerei und Installation – mit innovativen Techniken, die Rosshaar, Wolle, Leinen, Gesso und Blattgold verbinden. Ihre grossformatigen, leuchtenden Werke haben sie zu einer der einflussreichsten Textilkünstlerinnen unserer Zeit gemacht.

Olga in her studio in Bogotá, 1965
Photo: © Diane-Witlin / Artist's archive

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Eine minimalistische Innenaufnahme eines geräumigen Ateliers mit hohen Decken, großen Fenstern, Betonsäulen und Sitzreihen vor einer Holzwand.
Eine kreative Collage mit Blattgold-Textilkunst und gewebten Stoffen mit orangefarbenem Farbverlauf, kombiniert mit metallisch-goldenen und schwarzen gewebten Modetexturen.

Artworks: © 2026 Olga de Amaral
Photos: © Diego Amaral / Artist’s archive

Eine Sammlung von Textilproben mit schimmernden Goldpailletten, kunstvollen Metallic-Webereien und einem zarten weißen Stoff mit dezentem Karomuster.
Eine Nahaufnahme eines leuchtend goldenen Perlenvorhangs, der eine dichte Wand aus schimmernden vertikalen Linien bildet, die das Licht einfangen.

Schwebende Fäden, goldenes Licht


Die Akris Show fand im Palais de Tokyo statt. Im Inneren verankerte ein schimmernder, goldener Vorhang den Raum und setzte sich subtil in Bewegung, als die Models den Runway betraten – eine Reminiszenz an Amarals hängende textile Stränge und die Fransen in Kriemlers neuester Kollektion.

Eine Detailaufnahme eines Metallperlenvorhangs, die die feine Textur einzelner goldener Kugeln zeigt, die zu schimmernden vertikalen Ketten verbunden sind.
Eine minimalistische Ansicht von transparenten Plexiglasbänken in einem Studio, die das natürliche Licht am Boden reflektieren und kleine schwarze Geschenkkartons für die Gäste bereithalten.