Das Haus

Akris ist ein internationales Modehaus, das 1922 in St. Gallen, Schweiz, gegründet wurde. Kreativdirektor Albert Kriemler entwirft raffinierte Kollektionen mit müheloser Eleganz und klarer Linienführung für moderne, selbstbewusste Frauen. Das Schweizer Modehaus ist bekannt für sein einzigartiges Doubleface-Handwerk, innovative St. Galler Stickerei und wegweisend digitale Fotodrucktechniken sowie unverkennbare Accessoires, darunter die Ai-Tasche aus feinstem Rosshaar.

Seit 2004 zeigt Albert Kriemler seine Kollektionen auf der Pariser Modewoche. Akris hat Tochtergesellschaften in den Vereinigten Staaten, Japan und Korea und betreibt eigene Boutiquen in den wichtigsten Metropolen der Welt. Darüber hinaus sind die Kollektionen in über 300 ausgewählten Verkaufsstellen weltweit erhältlich.

Albert Kriemler

Für Creative Director Albert Kriemler besteht der Sinn von Mode darin, das Leben einer Frau weniger kompliziert zu gestalten und ihre natürliche Schönheit und Anmut hervorzuheben, anstatt sie zu überdecken. Für Albert geht die Bedeutung von Mode weit über ihre ästhetischen Eigenschaften hinaus. Er sieht sie als schützenden Mantel, der in einen sinnlichen Dialog mit dem Körper der Frau tritt, die sie trägt. 

Aus diesem Grund beginnt für ihn alles mit dem Stoff. Er erklärt: „Wenn ich einen Stoff berühre, weiß ich, was ich damit anfangen kann. Dann beginne ich zu zeichnen.” Dabei hat er immer den Lebensstil einer Frau im Blick - wohin sie geht, was sie tut, wie sie sich fühlen möchte - und kreiert für jeden Moment in ihrem geschäftigen Leben die elegantesten Kleidungsstücke. Die diskret exklusiven Modelle umspielen ihren Körper und drücken ihre Individualität aus. Um mit Albert Kriemler zu sprechen: „Wenn eine Frau einen Raum betritt, möchte ich, dass die Menschen zuerst ihre Persönlichkeit sehen und danach ihre Kleidung bemerken.”

Albert hat eine Leidenschaft für Kunst und arbeitet oft mit außergewöhnlichen Malern, Bildhauern, Fotografen und Architekten für die Entwicklung seiner Kollektionen zusammen. Zu diesen Kooperationen zählen Projekte mit einflussreichen zeitgenössischen Künstlern wie Carmen Herrera, Geta Brătescu, Rodney Graham und Thomas Ruff.

St. Gallen

Seit dem 19. Jahrhundert hat sich St. Gallen, eine charmante Stadt im Voralpenland, weltweit einen Namen für seine exquisiten Stickereien gemacht. Das Zentrum der Schweizer Textilindustrie blickt auf eine Tradition als Stoffstadt bis ins Mittelalter zurück. Die Stadt beheimatet auch die innovativen Hersteller Bischoff Textil, Forster Rohner und Jakob Schläpfer, die regelmässig Textilien für Akris entwickeln und die Haute Couture in Paris ebenso wie führende Modehäuser weltweit beliefern.

St. Gallen ist der Geburtsort der Akris Gründerin Alice Kriemler-Schoch, ihre Familie lebt und arbeitet seit drei Generationen in der Stadt. Die ruhige, klare Schönheit und die reiche Kultur St. Gallens prägen weiterhin die Designs von Akris und inspirieren Creative Director Albert Kriemler.

Double-Face

Double-Face ist ein wichtiger Bestandteil des charakteristischen Akris Looks. Es handelt sich um eine Stofflage mit zwei identischen Seiten, die auf speziell entwickelten Webstühlen miteinander verwoben werden. Um die Stoffkanten zu versäubern, dreht ein Schneider die beiden Kanten aufeinander nach innen. Diese umgeschlagenen Kanten werden dann von Hand genäht, um unsichtbare Säume zu erzeugen. Das Ergebnis ist ein leichtes und äußerst flexibles ungefüttertes Kleidungsstück aus einer einzigen Stofflage.

St. Gallen Stickerei

Die Stickereien von Akris sind sehr modern, mit Effekten, die oft auf geometrischem oder grafischem Design basieren. Die speziellen Textil- und Stickereihäuser in St. Gallen arbeiten mit vielen internationalen Modemarken zusammen – Akris hat jedoch den Vorteil, direkt nebenan zu sein, was die enge Zusammenarbeit mit den technischen Spezialisten der Textilhäuser erleichtert.

Rosshaar

Natürlich, elegant, luxuriös, extrem leicht, widerstandsfähig, tierfreundlich und traditionell – Rosshaar ist ein erstaunliches Material. Seine Farbe wird mit der Zeit intensiver und erhält eine besondere Optik. Die Fähigkeit, raffinierte Accessoires und kleine Lederwaren aus Rosshaar zu kreieren, erfordert anspruchsvolles Kunsthandwerk.

Rosshaar ist sehr anspruchsvoll zu verarbeiten, da es ein sehr dickes und widerspenstiges Material ist. Eine Webmaschine kann nur etwa einen Meter Rosshaar an einem Tag herstellen, daher ist das Material sehr selten. Bei der Verarbeitung von Rosshaar wird keinem Tier Leid zugefügt.

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